Allgemeine Fragen

So nennt man Holunder auf Bern-Deutsch.

SoLawi – Solidarische Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gemeinsam aufmachen ihre Lebensmittelproduktion nach ökologischen, nachhaltigen, fairen, zukunftsträchtigen Gesichtspunkten sicherzustellen.
Dabei gibt es ein kleines Team was den Überblick, die Verantwortung und Koordination für den Anbau hat und alle Mitglieder, die mithelfen die jährlich gemeinsam getroffenen Entscheidungen umzusetzen.
Wir planen, ernten, feiern zusammen unsere Erfolge und lernen gemeinsam aus unseren Misserfolgen. Wir tragen die Risiken und Kosten der Produktion gemeinsam. Alle leisten einen Aufwand und alle ernten den Ertrag.

Die Houderä ist ein Permakultur Betrieb, im Berner Seenland gelegen, mit verschiedenen Bereichen. Organisiert ist sie als Verein und nach den Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft. Sie umfasst zurzeit einen Gemüsebereich mit solidarischen Gemüse-Abos, Wollschweine, Bienen und diverse Projekte, die um und mit ihr zusammenarbeiten wie die freie Schule und der Therapie- Pferdehof aus dem Dorf.

Ja, erstens indem du dich aktiv bei Aktionstagen und anderen Momenten des Engagements für die Houderä einbringst. Zweitens indem du dich einer bereits bestehenden Arbeitsgruppe anschliesst, wie du z. B. dem Gemüseteam oder in Absprache mit der Betriebsgruppe eine neue Arbeitsgruppe gründest, zu einem Thema, das noch nicht in der Houderä abgedeckt ist und drittens überall dort anpackst, wo es gerade helfende Hände benötigt.

Die Betriebsgruppe. Sie besteht zurzeit aus zwei Betriebsgruppenmitgliedern.

Klicke dazu auf den folgenden Link: https://bit.ly/Houderä

Fragen zum Gemüse-Abo

Die Gemüsekiste ist grundsätzlich jährlich kündbar. Kündigungen ausserhalb der Frist nur in Absprache.

Ja wenn noch Abo-Plätze frei sind. Die Anbauplanung wird einmal am Beginn des Betriebsjahres für eine gewisse Anzahl von Mitgliedern gemacht. Sobald die Gemüse-Abo-Plätze vergeben sind, wird eine Warteliste geführt.

Der Gemüseüberschuss wird auf die Gemüsekisten verteilt und an andere Abnehmer wie Restaurants und Institutionen verkauft. Alles, was nicht für die menschliche Ernährung gebraucht wird, wie Rüstabfälle, wird den Wollschweinen auf dem Land verfüttert.

Ja von Weihnachten bis Ende April.

Man kann den Gemüsebezug nicht unterbrechen. Wer in den Ferien weilt, sollte seinen Ernteanteil an Nachbar:innen oder Freund:innen verteilen. Gemüse kennt keine Feiertage, deshalb wird es auch dann geerntet und verteilt.

Das Gemüse-Abo kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf Ende November gekündigt werden. In Härtefällen oder falls eine Warteliste besteht, kann dies auch eher geschehen. Ein Mitglied kann auch selbst für Ersatz sorgen, indem es ein neues Mitglied für den Verein gewinnt, welches sein Gemüse-Abo übernehmen möchte.
Die Entscheidung über eine vorzeitiges Vertragsende liegt bei der Betriebsgruppe. Eine Kündigung muss schriftlich (per Brief oder E-Mail) erfolgen. Die Kündigungsfrist gilt auch für die Vereinsmitgliedschaft ohne Gemüsebezug.

Fragen zur Mithilfe

Jede Mithilfe ist willkommen.

Arbeitseinsätze werden über die interne Onlineplattform ausgeschrieben. Dort gibt es die Möglichkeit sich an und abzumelden. Ansonsten bei der zuständigen Person aus dem Gemüseteam.

Kinder sind sehr willkommen.

Ja klar. Wir freuen uns auf neue Menschen.

Abhängig welches Gemüse-Abo Variante du gewählt hast. Und wieviel du dich in die Houderä einbringen möchtest.