Der Permakultur Betrieb Houderä im Berner Seenland versorgt jeweils von März bis Dezember Menschen aus der Region mit frischem, saisonalem, ökologisch, lokal und fair produziertem Gemüse.
Zurzeit umfasst die Houderä einen Gemüsebereich mit solidarischen Gemüse-Abos, Wollschweine, Bienen und diverse Projekte, die um und mit ihr zusammenarbeiten.
Eine Win-Win-Win-Win-Situation:
für Bäuerinnen und Bauern,
für Menschen, die gesunde, lokale Lebensmittel erhalten,
für unsere Böden und den Humusaufbau,
für die Zukunft unserer Kinder und die Regeneration unserer Erde.
Was bedeutet Solawi?
Solawi steht für Solidarische Landwirtschaft. Das Prinzip ist einfach und zukunftsweisend:
Nicht das einzelne Lebensmittel wird bezahlt sondern die gesamte Landwirtschaft.
Eine Gruppe von Haushalten finanziert gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb. Im Gegenzug erhalten sie die Ernte. Alle Beteiligten teilen sich Verantwortung, Risiko, Kosten und Ertrag.
Dadurch entsteht ein transparenter, regionaler Wirtschaftskreislauf unabhängig von anonymen Marktpreisen und globalem Preisdruck.
Wie funktioniert das konkret?
Das schafft Planungssicherheit für die Landwirtschaft und echte Verbindung zwischen Produzierenden und Verbrauchenden.
Warum ist Solawi ein Zukunftsmodell?
In unserem derzeitigen Agrarsystem stehen viele Betriebe unter enormem Druck: Weltmarktpreise, Subventionen, Wachse-oder-Weiche-Logik. Häufig geht das auf Kosten der Böden, der Tiere und der Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten.
Solawi durchbricht diesen Mechanismus:
✔ Planungssicherheit statt Preisdruck
✔ Gesichertes Einkommen für Landwirt:innen
✔ Förderung von Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau
✔ Regionale Wertschöpfung
✔ Transparenz und Ernährungsbildung
✔ Erhalt bäuerlicher Vielfalt
So wird Landwirtschaft wieder das, was sie sein sollte: verantwortungsvoll, regenerativ und gemeinschaftlich getragen.
Ein internationales Erfolgsmodell
Ähnliche Konzepte entstanden bereits in den 1960er Jahren in Japan unter dem Namen Teikei („Partnerschaft“). 2015 beteiligte sich dort fast jeder vierte Haushalt an einem solchen Modell.
Die weltweit größte Organisation solidarischer Landwirtschaft ist die südkoreanische Genossenschaft Hansalim, die Hunderttausende Haushalte mit regional erzeugten Lebensmitteln versorgt.
Heute ist das Modell weltweit verbreitet:
Wir glauben an eine gemeinschaftsgetragene, ökologische und bedarfsgerechte Landwirtschaft.
Eine Landwirtschaft, die Böden aufbaut statt ausbeutet.
Die regionale Versorgung stärkt.
Die Verantwortung teilt.
Und die kommenden Generationen mitdenkt.
Solawi ist mehr als ein Vermarktungsmodell.
Sie ist ein Schritt hin zu echter Ernährungssouveränität und sozial-ökologischer Transformation.













Houderä
Dorfstrasse 22
3232 Ins
info@houderae.ch